Workshop: Agentische Softwareentwicklung

Zwei Tage Hands-on für Entwicklungs- und Forschungsteams: Claude Code aufsetzen, Agenten autonom arbeiten lassen, Issue-Triage und Automatisierung bauen — Tag zwei am echten Projekt der Teilnehmenden.

Ausgangslage

Viele Entwicklungsteams kennen Autocomplete-Assistenten wie Copilot – aber das ist etwas grundlegend anderes als mit einem Agenten zu arbeiten, der die eigene Codebasis liest, einen Plan vorschlägt und selbstständig Änderungen umsetzt. Das Management hat oft schon verstanden, warum agentische Softwareentwicklung relevant wird. Was fehlt, ist das Wie im Team: Wie richte ich Claude Code sauber ein? Welche Rechte gebe ich einem Agenten? Wie baue ich Vertrauen auf, ohne dass am Ende niemand mehr weiß, was der Agent eigentlich verändert hat?

Genau für dieses Team-Level haben wir einen eigenen Workshop konzipiert – als Gegenstück zu unserem Entscheider:innen-Workshop: dort geht es um Grundverständnis und Einsatzfelder, hier geht es um die Werkbank selbst.

Format und Zielgruppe

Zwei Tage, individuell auf den Kunden zugeschnitten. Vor Ort bevorzugt: Ein Raum, in dem alle gemeinsam sitzen, funktioniert spürbar besser als ein hybrides Setup – hybrid ist möglich, aber die zweitbeste Lösung. Die Gruppengröße richtet sich nach dem Team: Bei größeren Gruppen sind wir mit mehreren Trainer:innen da, damit weiterhin jede:r einzeln Hilfe bekommt, wenn etwas hakt.

Die Zielgruppe: Softwareentwickler:innen und Software-Architekt:innen – alle, die mit Coding zu tun haben und ihre eigenen Skills im Umgang mit Agenten ausbauen wollen. Ebenso Forschungsgruppen, in denen Code und Publikation ohnehin dieselbe Arbeit sind. Kein Management-Workshop, kein Foliensatz für Entscheider:innen. Wer die strategische Einordnung sucht, ist bei unserem KI-Workshop richtig; hier wird geschraubt.

Variante für Forschungsgruppen

Für Forschungsgruppen verschiebt sich der zweite Tag: Statt eines Produkt-Repos steht die eigene Arbeit im Mittelpunkt. Wir zeigen, wie Findings direkt beim Entstehen für das Paper festgehalten werden, statt sie hinterher aus Notizen und Terminal-Historie zu rekonstruieren. Wie sich das eigene Literaturverzeichnis als Kontext mitnutzen lässt, damit ein Agent auf den Quellen argumentiert, mit denen ohnehin gearbeitet wird. Und wie alles davon im Second Brain landet – Notion oder Obsidian als Beispiel –, damit Zwischenstände nicht in einzelnen Chat-Verläufen versanden.

Beispielhafter Ablauf

Der Ablauf ist kein starres Curriculum, sondern passt sich an Vorwissen und Projekt der Teilnehmenden an. Exemplarisch sieht Tag eins etwa so aus:

  1. Claude Code installieren und einrichten
  2. Grundverständnis schaffen – als Startpunkt dient unsere Gastvorlesung „Agentische Softwareentwicklung" an der HHU Düsseldorf, eher Inspiration als Skript
  3. Ein Beispielprojekt gemeinsam bearbeiten
  4. Agenten autonom arbeiten lassen
  5. Issue-Triage einbauen
  6. Automatisierungen aufsetzen
  7. Verknüpfungen mit n8n einbinden

An Tag zwei wechseln wir die Ebene: Statt am Beispielprojekt zu üben, arbeiten wir gemeinsam am echten Projekt der Teilnehmenden weiter – mit den Fragen, dem Code und den Eigenheiten, die dort tatsächlich vorliegen.

Was Teilnehmende mitnehmen

Der Fokus liegt konsequent auf Hands-on: Teilnehmende arbeiten selbst am eigenen Rechner, statt einer Demo zuzuschauen. Deshalb wächst die Betreuung mit der Gruppe mit – wer mehr Leute mitbringt, bekommt mehr Trainer:innen, damit weiterhin Zeit bleibt, allen einzeln über die Schulter zu schauen.

Am Ende der zwei Tage steht kein abstraktes Zertifikat, sondern eine im Team geteilte Arbeitsweise: Wie wird eine Aufgabe an einen Agenten übergeben, wie wird das Ergebnis geprüft, wo verschiebt sich die eigene Rolle vom Tippen zum Anleiten und Kontrollieren – und wo bleibt die Entscheidung bewusst beim Menschen. Dazu ein erstes eigenes Setup für Automatisierung und Issue-Triage, das am eigenen Projekt weiterläuft, wenn der Workshop vorbei ist.

Von uns geschulte Teams

Claude Code haben wir bereits bei Daniel Jung Media GmbH, VIA – Analyse, Training & Therapie GbR, ordino und FAYA UG (haftungsbeschränkt) geschult. Alle vier entwickeln inzwischen ihre eigenen Apps. Das ist der Maßstab, an dem wir den Workshop messen: nicht, ob am Ende alle beeindruckt sind, sondern ob Wochen später noch damit gearbeitet wird.

Warum diese Aufgabe zu uns passt

Christian Meter hat 2026 als Gastdozent die Vorlesung „Agentische Softwareentwicklung" in der Reihe „Softwareentwicklung in der Praxis" an der HHU Düsseldorf gehalten. Davor war er dort wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Rechnernetze und hat von 2015 bis 2021 selbst Programmier- und Softwareentwicklungs-Veranstaltungen gehalten. Die Vorlesung ist der Startpunkt dieses Workshops – der Workshop geht dann dahin, wo ein Hörsaal nicht hinkommt: an das echte Projekt, mit den Fragen, die erst beim Arbeiten auftauchen.

Eckdaten
Dauer
2 Tage
Zielgruppe
Entwickler:innen, Architekt:innen, Forschungsgruppen
Format
Vor Ort bevorzugt, hybrid möglich
Voraussetzungen
Programmiererfahrung, eigener Rechner, Zugang zur eigenen Codebasis
Erfolge

Zwei Tage, hands-on

Teilnehmende arbeiten selbst, statt Demos zuzusehen

4 Teams entwickeln eigene Apps

nach unserer Claude-Code-Schulung

Tag zwei am echten Projekt

gearbeitet wird an der eigenen Codebasis, nicht am Beispiel

Technologien
Claude CodeClauden8nTasksRoutinen
Schulung anfragen
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