Die Liste von Software für Coaches in 2022

Die Liste von Software für Coaches in 2022


Ob du bereits ein erfahrener Hase bist und nur nachschauen möchtest, ob sich etwas getan hat, oder ob du neu als Coach unterwegs bist und dich gerne digital aufstellen würdest. In dieser Liste findest du für jeden Einsatzzweck die richtige Software. Stöbere durch, oder springe direkt zur Kategorie die dich interessiert.

  1. Präsentationen
  2. Digitale Whiteboards
  3. Aktive und kollaborative Workshops und Seminare
  4. All-in-one Lösungen
  5. Video-Seminare
  6. Organisation
  7. Bonus: Für selbstständige Coaches

1. Präsentationen

Wenn dein Coaching digital abläuft ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass du irgendeine Form der Präsentation einsetzt. Auf folgende Optionen kannst du dabei zurückgreifen:

Die etablierten Drei

Ich erzähle hier nichts Neues, aber diese drei Player sind weiterhin die meistgenutzten. Google SlidesPowerpoint und Keynote gehören in Sachen Präsentationen weiterhin zum Standardrepertoire. Google Slides und Powerpoint laufen bekanntermaßen auf allen gängigen Systemen oder im Browser. Und selbst Keynote ist nicht mehr nut Mac-Nutzer:innen vorbehalten, sondern kann kostenfrei im Browser verwendet werden. Mit keinem der dreien kann man hier etwas falsch machen.

Eine Präsentation auf der Bühne vor vielen Menschen
© Unsplash

Die neue Generation

Wenn du was Modernes ausprobieren willst, gibt es auch hier weitere Player auf dem Markt, die sich anschicken, die alte Garde abzulösen. Zum einen gibt es Pitch, dass es dir erlaubt Präsentationen gemeinsam mit anderen im Browser zu erstellen. Jede Menge Funktionen und vorgefertigte Grafiken lassen deine Präsentationen modern und dynamisch wirken. Zum anderen gibt es Beautiful.AI, die fast wie von alleine passende Bilder und Folien zu deinem Text erstellen. Hier kann die minimalistische Seite an dir sich mal so richtig austoben. Slides bietet dir im Browser dynamische und sogar für Smartphones kompatible Präsentationen zu erstellen.

Die Interaktiven

Es gibt eine Subgruppe der Präsentationssoftware, die sich darauf fokussiert weniger zu präsentieren als mehr das Publikum einzuladen seine Meinung beizutragen. Die Player hier unterscheiden sich in Nuancen und heißen bspw. MentimeterSlido und AhaSlides.

2. Digitale Whiteboards

Mit Miro existiert ein Tool, dessen Stärken für dich als Coach darin liegen, dass vor allem Brainstorming und Mindmapping damit sehr gut funktionieren. So kannst du Teilnehmer:innen einfach dazu bringen ihre Gedanken grafisch und in Zusammenarbeit mit anderen zu strukturieren.

Ein Flipchart wird mit Klebezetteln bestückt
Die Offline-Variante der Tools erfreut sich weiterhin großer Beliebtheit © Unsplash

Mural ist hier eine direkte Alternative mit so gut wie den gleichen Fähigkeiten. Vom Gefühl her kommt Mural aber eher einem gemeinsamen Arbeiten an Flipcharts mit vielen Klebezetteln nahe. Wenn es also das ist, was du suchst, bist du dort richtig.

Der Vollständigkeit halber sei hier noch Lucidspark erwähnt. Die intensive Arbeit mit digitalen Klebezetteln ist auch in diesem Tool im Vordergrund.

3. Aktive und kollaborative Workshops und Seminare

An dieser Stelle vorab: Natürlich wollen wir dir hier auch von schnaq erzählen, denn wir denken es ist richtig cool!

Es gibt ja auch die eine oder andere Person, die ihre Teilnehmer:innen gerne aktivieren würde, aber nicht gerne mit Präsentationen arbeitet. Für dich ist schnaq geschaffen worden. Unser Ziel ist es, dass du verstehst, was deine Teilnehmer:innen verstehen (oder eben nicht verstehen).

Durch schnaq hast du eine Software an der Hand, mit der alle schnell Fragen stellen können und diese auch beantwortet bekommen. Und der Clou: Du baust damit automatisch eine Wissensdatenbank, die du mitnehmen und wachsen lassen kannst. Mache Teile davon öffentlich und zeige der Welt, dass du der Experte oder die Expertin auf deinem Gebiet bist.

Ein Tablet mit schnaq drauf.

Und wenn du deine Teilnehmer:innen gerne diskutieren lässt, dann musst du schnaq auch mal ausprobieren, denn genau das geht damit auch.

4. All-in-one Lösungen

Für diese Kategorie gibt es wohl die meisten Einträge. Und der Artikel würde unendlich lang werden, wenn wir alle dazu schreiben würden. Deshalb hier nur exemplarisch ein paar der Vertreter und deren Funktion.

Software, wie CleverMemo, erlaubt es dir, dass du sowohl vor als auch nach dem Coaching deine Kund:innen mit Materialien begleiten kannst. So können diese stetig und immer wieder an sich arbeiten.

Eine Art Zentrale für dein ganzes Sein als Coach möchte Software wie CoachingLoft sein. Hier kannst du deine Klienten auf die Plattform einladen. Dadurch siehst du wer wann aktiv war, welche Sessions du mit wem und wie lange durchgeführt hast, usw. Dazu kannst du noch Aufgaben verteilen und diese natürlich ebenfalls Tracken.

Für Coachings, bei denen du Gruppen über eine längere Zeit oder projektbezogen begleitest, eignen sich Tools wie Room4Work. Hier kannst du deine Klienten mit Zeittafeln, Videokonferenzen, Dokumenten, Chats und Aufgabentafeln arbeiten lassen und so einen Überblick darüber behalten, was diese tun und wie die Zusammenarbeit abläuft.

Ein Laptop auf dem eine Videokonferenz zu sehen ist
Vor dem Tee schlürfen das Stummstellen nicht vergessen! © Unsplash

5. Video-Seminare

Bei der Onlinearbeit kommst du natürlich nicht drum herum Software zu nutzen, mit der sich deine Teilnehmer:innen und du sehen können. Hier kann man auf die Platzhirsche ZoomWebex und Microsoft Teams zurückgreifen. Wobei erstere sogar spezielle Funktionen für Webinare mitbringen.

Falls du jetzt aufhorchst, weil es sich dabei um drei amerikanische Systeme handelt, dann gibt es auch datenschutztechnisch weniger heikle Alternativen wie ein (optional selbst gehostetes) JitsiBigBlueButton oder WETOG.

6. Organisation

Abseits von den Sessions selbst, hast du natürlich jede Menge Arbeit damit deine Sessions vorzubereiten, Materialien zu erstellen und die Sessions auszuwerten. Wenn du nur eine Online Variante deiner lokalen Dateien dafür brauchst, dann reicht Google Drive und die Dokumentenfunktion davon wahrscheinlich schon aus.

Eine wohlgeordnete Dokumentenwand aus Ordnern
© Unsplash

Wenn du jetzt aber gerne organisiert vorgehst, dann kannst du dir OneNote anschauen. Das ist wie dein digitaler Leitz-Ordner (lange funktioniert dieser Vergleich nicht mehr). Hier kannst du alles mit Tags versehen, Bilder, Text und Statistiken kombinieren und alles so abspeichern, wie du es für dein System brauchst.

Wenn du gerne out of the box denkst, dann ist Notion etwas für dich. Notion ist rein browserbasiert, interaktiv und hat das Ziel es möglichst leicht zu machen kurze Seiten zu erstellen, die man bei Bedarf auch öffentlich als Webseite teilen kann.

Bonus: Tools für selbstständige Coaches

Solltest du dich selbstständig machen wollen oder es schon sein, gibt es noch die ein oder andere Software, die deinen Alltag abseits vom Coaching selbst einfacher machen kann.

Um deine Buchhaltung möglichst einfach zu halten, kannst du zum Beispiel Lexware Buchhaltung Online nehmen. Damit kannst du Angebote erstellen, Rechnungen schreiben und diese auch direkt einfach verbuchen.

Bevor du Rechnungen und Angebote schreiben kannst, brauchst du allerdings erst Kund:innen. Damit du den Überblick nicht verlierst, gibt es CRM-Lösungen wie Hubspot. Eventuell reicht dir sogar die kostenfreie Variante, bei der du deine Kontakte und Kund:innen effizient verwalten kannst. So vergisst du nie wieder, mit wem du in Kontakt warst.

Und da du dich jetzt vor Terminen nicht mehr retten kannst, kennst du wahrscheinlich auch den Tanz mit Terminabstimmungen, bei dem man sich etliche Vorschläge hin und herschickt bis es klappt. Das kannst du mit Calendly auch besser lösen. Verteile einfach den Link und die Leute können sich automatisch freie Termine buchen. Nutze deine Zeit lieber für die Dinge, die dir Spaß machen!

Ein motivierendes Schild, was dir versichert, dass du es schaffst!
© Unsplash

Hast du noch Fragen, Wünsche oder Ergänzungen? Melde dich gerne unter hello@schnaq.com. Wir freuen uns auf dich!


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