Ausgangslage
FAYA – „Fire" – sollte die coolsten Party-Events in Köln und Umgebung in eine moderne, schnelle App bringen. Die App war bei Übergabe an uns bereits begonnen, aber an mehreren Stellen nicht produktionstauglich: kein professioneller Betrieb, keine klare Backend-Architektur, keine Strategie für Datenschutz und Infrastruktur. Der Gründer wollte gleichzeitig selbst mitarbeiten können, hat aber keine klassische Programmiererfahrung – ein Setup, das wir oft sehen, das aber selten sauber gelöst wird.
Lösung
Wir haben das gesamte Projekt übernommen und in einen tragfähigen Zustand überführt.
- Übernahme und Aufräumen. Bestehender Flutter-Code wurde analysiert, stabilisiert und an Stellen weiterentwickelt, an denen die App tatsächlich an Lebensgefühl gewinnt – Geschwindigkeit, Auffindbarkeit von Events, klarer Funnel.
- Migration auf europäische Infrastruktur. Die App läuft auf Scaleway in der EU; dazu kommt eine PostgreSQL-Datenhaltung. Souveräne Cloud nicht als Etikett, sondern als operative Wahl: Wer eine Community-App aufbaut, hat eine ehrliche Verantwortung gegenüber den eigenen Nutzer:innen.
- Strapi als Content-Plattform. Events, Locations, Kuratierung und redaktionelle Inhalte laufen über ein Strapi-Backend, das wir aufgesetzt haben und betreiben. Das gibt der Redaktion Tempo, ohne dass jeder Inhalt durch Engineering muss.
- Befähigung mit Sicherheitsnetz. Wir navigieren den Gründer durch Cloud- und Content-Workflows, damit er kleinere Anpassungen eigenständig vornehmen kann. Alle technisch relevanten Änderungen laufen aber durch unsere Hände, werden geprüft und freigegeben – Datenschutz und Datensicherheit bleiben kompromissfrei.
Ergebnis
FAYA bleibt nachhaltig „lebendig": stabiler Betrieb, schnelle Weiterentwicklung, ein skalierbares Backend und eine App, die zu dem Lebensgefühl passt, das sie verspricht. Der Gründer kann die Geschichte erzählen und Inhalte gestalten; wir halten den Maschinenraum.
Warum diese Aufgabe zu uns passt
Es gibt viele, die eine App weiterentwickeln. Es gibt wenige, die das auch dann tragen, wenn der Gründer kein Engineering-Hintergrund hat und trotzdem nicht entmündigt werden soll. Wir sind hier nicht „Outsourcing-Dienstleister", sondern die technische Co-Verantwortung – und das ist genau die Rolle, in der wir am besten arbeiten.