Ausgangslage
Mit der schnaq-App haben wir die Firma gegründet. Aus einer Beobachtung an der Uni — Vorlesungen, Webinare und Konferenzen funktionieren ohne echte Interaktion nicht — wurde eine Plattform, die Veranstaltende und Teilnehmende zusammenbringt: Live-Polls, Wordclouds, Q&A, Whiteboards, Gamification und automatisch erzeugte Mindmaps aus Diskussionen.
Wir hätten daraus ein klassisches SaaS-Produkt bauen können, mit Paywalls und Vendor-Lock-in. Wir haben uns für etwas anderes entschieden.
Was die App kann
schnaq ist eine Open-Source-Plattform für interaktive Veranstaltungen — kostenfrei nutzbar unter schnaq.app, Quellcode öffentlich unter github.com/schnaq/schnaq.
- Funktionsumfang. Live-Umfragen und Polls, Wordclouds für Ideen-Sammlungen, Q&A-Boxen, Whiteboards und Kreativ-Tools, Diskussionsforen mit automatisch generierten Mindmaps, Feedback-Boxen, Gamification-Elemente, Moderationskontrollen, anpassbare Design-Templates, Einbettung in eigene Websites und LMS-Systeme.
- Stack. Clojure im Backend, ClojureScript + re-frame im Frontend — pragmatisch, robust, lange wartbar. Deployment u.a. über Vercel; Daten ausschließlich auf europäischen Servern.
- Zielgruppe. Schulen, Universitäten, Bildungseinrichtungen, Konferenz-Organisator:innen, Unternehmens-All-Hands, Webinare, Workshops — überall, wo aus Frontalbeschallung echte Beteiligung werden soll.
Wirkung
Über 1.200 aktive eindeutige Nutzer:innen pro Monat verlassen sich auf schnaq, ohne dass wir je einen Marketing-Euro dafür ausgegeben hätten. Die Community wächst über Empfehlungen aus Schulen, Hochschulen und Unternehmen, die ein Werkzeug suchen, das datensparsam, transparent und kostenfrei funktioniert.
Sponsoring & Mitwirken
Wir schenken schnaq seit Jahren der Welt — und freuen uns, wenn das Projekt fairen Rückhalt bekommt. Sponsoring sind wir gerne offen für, sei es als Unternehmen, Stiftung oder Bildungsträger. Genauso willkommen: Pull Requests, Übersetzungen, Use-Case-Berichte aus dem Klassenzimmer oder Konferenzsaal. Code ist offen, Issues sind öffentlich.
Warum es uns gibt
schnaq ist nicht „eines unserer Projekte" — schnaq ist der Grund, warum es uns als Firma gibt. Wir betreiben, pflegen und entwickeln die App seit Jahren neben unserer Beratungs- und Engineering-Arbeit. Wer wissen will, wie wir Produkte bauen, kann sich anschauen, was wir verschenken: kein Vendor-Lock-in, kein Daten-Abgriff, kein Hype — nur ein Tool, das tut, was es soll.