Meet Christian – Der Experte für Software und Online-Diskussionen

Meet Christian – Der Experte für Software und Online-Diskussionen


In dieser Reihe stellen wir die Gründer hinter schnaq.com vor. Christian, der Mann für die Forschung und Technik, forscht schon seit vielen Jahren daran, wie man digitale Kommunikation verbessern kann. Es kommt selten vor, dass man Christian nicht mit einer Herausforderung locken kann. Meistens trifft man ihn an, wie er gerade an dem nächsten großen Feature arbeitet, oder jemandem begeistert von einer coolen Technologie erzählt, die er ausfindig gemacht hat. Hallo Christian.

Was war deine Motivation schnaq zu gründen?

Schon in der Forschung war es mir wichtig meine Lebenszeit nicht nur in das Verfassen von wissenschaftlichen Publikationen zu stecken, die dann in Schubladen verstauben, sondern einen Beitrag und eine Verbesserung abseits von der akademischen Welt zu leisten. Daher habe ich mir ein reales Problem gesucht mit dem Ziel es möglich praktisch und einfach zu lösen. Durch meinen Professor kam ich dann zu Online-Diskussionen und der Problematik, dass es kaum gute Tools gibt sich über das Internet vernünftig austauschen zu können. In der Forschung habe ich mich dann unter anderem damit beschäftigt die Diskussionsbeiträge in Online-Zeitungsartikeln zu strukturieren, um sie nachhaltig verwendbarer zu machen. Zusammen mit Alexander haben wir dann intensiv an dieser Thematik geforscht.

Nach der Promotion raus zu gehen und diese Idee dann für alle verfügbar zu machen, lag daher nur nahe. Unsere wissenschaftlichen Prototypen reichen dafür leider nicht, aber wir haben uns dann als Team zusammengefunden, Interviews geführt und mit schnaq ganz von vorne begonnen. Die ursprüngliche Vision, nämlich Menschen besser miteinander zu vernetzen, sich auszutauschen und für einen chancengleichen, nachhaltigen und transparenten Diskurs zu sorgen, ist dabei auch mit in schnaq geflossen. Die akademischen Prototypen leider nicht, denn die Realität sieht oft anders aus als man es sich als Wissenschaftler so vorstellt.

Was sind einzigartige Sachen, die dich ausmachen?

Wie mein Team sicherlich bestätigen kann, kann ich einen ganz schönen Dickkopf haben und möchte Dinge dann auch durch- und umsetzen. Ich habe eine starke Passion für Softwareentwicklung und mag ästhetischen und durchdachten Code. Viele Gedanken und Visionen habe ich zu schnaq, was man umsetzen könnte und wo es uns hinführen könnte. Offen und gerne rede ich auch mit anderen Gründer:innen zu deren Startups und versuche damit unser eigenes Startup weiterzuführen.

Was sind deine Leidenschaften und Hobbys außerhalb von schnaq?

Ich bin schon fast mein ganzes Leben lang bei den Pfadfindern im Deutschen Pfadfinderbund. Seit Ende 2019 sogar im Bundesvorstand, was aufgrund von Corona gerade eher eine digitale Amtsführung ist. Doch als Informatiker ist das vielleicht gerade nicht die schlechteste Besetzung. Dort verwenden wir auch schnaq, um teilweise bundesweite Diskussionen zu führen und Entscheidungsprozesse nachvollziehbar zu dokumentieren.

Es treibt mich viel raus in die Welt, auf verschiedene Fahrten und Wanderungen in Deutschland, Europa oder auch einfach in die heimischen Wälder. Rucksack auf, Freundin oder Freunde mit dabei und einfach mal raus in die Natur – das ist Erholung pur.

Letzten Winter habe ich angefangen selbst mechanische Tastaturen zusammenzustellen und Gehäuse aus Holz zu bauen.
Abseits von Corona organisiere oder gestalte ich viele Meetups. Ob es um Clojure, Java oder allgemeine Konzepte rund um die Softwareentwicklung geht – alles ist spannend und interessant und sorgt für einen grandiosen freien Wissensaustausch. Techniken in der Softwareentwicklung sind häufig sehr festgefahren. Meetups bieten da eine gute Möglichkeit Augen zu öffnen, Erfahrungen zu tauschen und bereichert aus einem Abend wieder herauszugehen.

Was ist deine Vision für schnaq?

schnaq hat das Potenzial alle Bereiche neu zu erfinden, wo Menschen digital miteinander in einen echten Diskurs treten. Es ist an der Zeit in der zunehmend digitalen Welt nicht die Menschen zu vergessen, sondern auch unsere Tools dahingehend zu entwickeln. schnaq wird Kommunikation zunächst in Teams verbessern, sodass geschriebene, und später auch gesprochene, Wörter in eine gemeinsame Wissensdatenbank mit einfließen. Doch da ist noch lange nicht Ende. Es muss endlich Schluss sein mit Wissenssilos, Unterdrückung von bestimmten Personengruppen oder Selbstprofilierung. Wir sollten alle Bereiche demokratisieren, mit Transparenz, echter Gleichberechtigung und echter Chancengleichheit – u endlich das Ungleichgewicht in unserer Gesellschaft wieder in die Waage zu bringen.

Wo kann man mehr zu dir finden?

Schreibt mich gerne an, fügt mich hinzu, lasst uns einen coronakonformen Kaffee zusammen trinken. Möchtest du gründen oder hast eine Idee und brauchst Feedback? Fragen rund um Softwareentwicklung, DevOps oder allem wofür man ein Terminal braucht? Schönste Wanderstrecken? Lass uns gerne zusammen eine Runde schnacken!

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