Aktiviere Teilnehmer:innen deines Workshops auf drei Arten

Aktiviere Teilnehmer:innen deines Workshops auf drei Arten


Du redest und erzählst und die Teilnehmer:innen deines Workshops sehen nicht so aus als ob sie was aufnehmen. Das kommt dir bekannt vor? Dann aktiviere deine Zuhörer:innen mit drei simplen Methoden.

Frage und Antwort Runden

Die wahrscheinlich einfachste Möglichkeit die Teilnehmer:innen zu aktivieren, ist ihnen die Möglichkeit zu geben Fragen zu stellen und diese zu beantworten. Dabei ist es egal, ob zwischendrin immer Fragen gestellt werden können. Es ist empfehlenswert in regelmäßigen Abständen Zeit für Fragen einzuräumen, oder aktiv Fragen zu beantworten, die anderweitig aufkommen.

Neben den aktiven Teilnehmer:innen haben die Fragerunden auch noch den Vorteil, dass du einen Überblick bekommst, welches Wissen gut ankommt und welches nicht. Experimentiere auch mal damit, die anderen Teilnehmer:innen Fragen beantworten zu lassen. Das zeigt immer besonders deutlich, wie viele der Anwesenden wirklich etwas mitnehmen.

Eine Frau, die fragend nach oben guckt
© Unsplash

Diskussionen starten

Ich erzähle dir wahrscheinlich nichts Neues, wenn ich sage, dass Gelerntes besser behalten wird, wenn es mit eigenen Worten wiedergegeben wird. Genau das schaffst du mit einer Diskussion. Stelle eine Frage, oder einen zentralen Punkt in den (virtuellen) Raum und lasse die Teilnehmer:innen darüber diskutieren. So aktivierst du nicht nur alle auf einmal, sondern trägst noch zur Verfestigung des Wissens bei.

Achte bei live stattfindenden Diskussionen nur darauf, dass alle eingebunden sind. Wenn du merkst, dass manche nicht zu Wort kommen, oder sich vielleicht nicht trauen etwas beizutragen, dann moderiere ruhig etwas. Frage diese Personen aktiv nach ihrer Meinung oder ändere das Thema.

Methodenspiele

Mit Methodenspielen kannst du deine Teilnehmer:innen auch spielerisch aktivieren. Meistens fallen anfängliche Hemmungen in wenigen Sekunden. Du kannst außerdem jede Menge solcher Methodenspiele online finden. Exemplarisch stelle ich dir die 6 Denkhüte nach De Bono vor:

Viele verschiedene farbige Hüte auf Hutständern
© Unsplash

Dabei existieren 6 farbige “Hüte” mit jeweils einer zugeteilten Rolle. Diese sind wie folgt:

  • Gelb: optimistische Denker:innen
  • Weiß: analytische Denker:innen
  • Grün: kreative Denker:innen
  • Blau: ordnende Denker:innen
  • Rot: emotionale Denker:innen
  • Schwarz: kritische Denker:innen

Jetzt kannst du als Moderator:in festlegen welchen Hut die Teilnehmer:innen aufsetzen. Alle Teilnehmer:innen setzen dann symbolisch diesen Hut auf. Aus dieser Perspektive sollen sie jetzt zum aktuellen Thema oder Diskussionspunkt beitragen. Wechsel ruhig ein paar mal die Hüte, bis jeder Hut mindestens einmal dran war. So können die Teilnehmer:innen natürlich verschiedene Blickwinkel annehmen.

Hast du noch Fragen, Wünsche oder Ergänzungen? Melde dich gerne unter hello@schnaq.com. Wir freuen uns auf dich!

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